Hanni Liang
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Presse

2009

07.2009, Pressemitteilung der GWK

Die 16-jährige Pianistin Hanni Liang ist Gewinnerin des GWK Förderpreises Musik 2009. Beim öffentlichen Vorspiel in der Musikhochschule Münster setzte sich die jüngste Teilnehmerin des Wettbewerbs gegen die hochkarätige Konkurrenz von 25 jungen Musikstudenten aus ganz Deutschland durch. Die Jury entschied, in diesem Jahr erstmals nur einen Preis zu vergeben. Der GWK Förderpreis Musik ist mit 4.000 Euro dotiert.
Die Jury lobte die Natürlichkeit und Spielfreude der jungen Pianistin, ihre brillante Technik, gestalterische Kraft und Musikalität. Hanni Liang bewies darüber hinaus fundierte und breite Repertoirekenntnis in allen Epochen. Sie fesselte das Publikum mit differenzierten Interpretationen von Werken Haydns, Chopins, Mendelssohn-Bartholdys und des zeitgenössischen Komponisten Manfred Trojahn. 
Die Jury bildeten Andreas Kunz (Musikredakteur und -wissenschaftler), Peter Mönkediek (Trompete, Robert Schumann Hochschule Düsseldorf), Tatevik Mokatsian (Klavier, Hochschule für Musik Saar), Tina Nijman-Hirte (Violine, ArtEZ Konservatorium Enschede) und Stefan Schneider (Klarinette, Hochschule für Musik Freiburg).


04.2009, Auszug aus RSH-Aktuelles

Die 15jährige Hanni Liang, Jungstudentin von Prof. Barbara Szczepanska, hat sich beim zweiten Bechstein Förderpreis für Klavier in der Kategorie "Jungstudenten" durchgesetzt.


04.2009, Auszug aus Bechstein-Zentren-Unternehmen-News

Hanni Liang spielte Manfred Trojahns Preludes Nr. 1 und 2 sowie Franz Liszts Ungarische Rhapsodie Nr. 13 und glänzte mit einer mehr als souveränen Technik und einem äußerst sensiblen Klangempfinden.


2006

09.2006, Auszug aus Rheinische Post

Hanni Liang zeichnet eine frühe pianistische Hochbegabung aus. Ihre spielerische Sicherheit, ihre Hingabe an das Instrument, in dessen Tasten die 13-Jährige förmlich hineinkriecht, ihr hingetupftes Staccato im Piano sind schon eine Ausnahme und ließen den Vormittag für die Zuhörer zu einem musikalischen Erlebnis der besonderen Art werden. Ob Mozart die Sonate Nr. 7, C-Dur KV 309, die als Erstes auf dem Programm stand, in seinem Reisejahr 1777 für eine seiner Angebeteten, nämlich Rosa Cannabich in Mannheim, komponiert hat, ist nicht ganz sicher, aber denkbar. Ihr Vater leitete das berühmte Mannheimer Orchester. Hanni Liang hat sich zumindest vom verliebten Mozart inspirieren lassen, spielte nicht nur den ersten Satz, das Allegro, „con spirito“. Im Andante gestaltete sie die tragenden Melodiebögen mit Innigkeit, ließ im Rondeau mit den phantasievollen Couplets einen graziösen Mozart aufleuchten.


Ein regelrechtes Spielfeld für Brillanz, hochkarätige Technik und virtuoses Können war der „Grande Valse Brillante Es-Dur“ op. 18 von Frederic Chopin. Ihre Darstellung mit einem lebendigen Rubato ließ fast vergessen, wer da am Klavier saß, verwoben, versponnen das Impromptu Ges-Dur, op. 90 Nr. 3 von Franz Schubert mit seiner Melodie in der Mittellage.Das letzte Stück, der Gnomenreigen“ von Franz Liszt, war ein märchenhafter Schluss im doppelten Sinn: Huschend, leichtfüßig kamen die Zwerge daher, während die pianistischen Anforderungen alles andere als zwergenhaft waren.